Historie trifft Moderne

Vogelperspektive auf eine dicht bebaute Innenstadt Situation
Terracotta farbene Fassade eines denkmalgeschützten Gebäude. Umgebaut durch Lennart Wallraff Architekten
Terracotta farbene Fassade eines denkmalgeschützten Gebäude. Umgebaut durch Lennart Wallraff Architekten
Eingangsbereich in einen Hausflur eines Stadthauses. Helle Wände und Holztreppe.
Bücherregal vor weißer Wand. Im Vordergrund steht ein Esstisch aus Holz
Blick aus einer modernen dunklen Küche in den hellen Wohn- und Essbereich.
Modernes und schlichtes Badezimmer. Helle Fliesen am Boden und an der Badewanne. Das Waschbecken steht auf einem Holzschrank, dahinter sind dunkle Fliesen angebracht.
Anschnitt eines Schlafzimmers. Kräftige dunkel blaue Wand.
Blick in ein kleines gemütliches Wohnzimmer. Weiße Wände, an der Wand hängt ein Bild mit blauem Himmel und blauem Wasser.
Schmale Treppe hinauf zum ausgebauten Dachboden. Es ist alles sehr hell und freundlich.
Heller ausgebauter Dachboden mit weißen Wänden und einem sichtbaren Holzbalken. Der Boden ist aus Holz. Im Raum steht ein Flügel.
Blick von unten in ein helles Treppenhaus. An der Decke hängt eine stilvolle Lampe mit goldenen Platten.
Blick vom Balkon ins Grüne
Schnitt eines 4-stöckigen Gebäudes
Lageplan eines von LWA umgebauten Objektes

Typologie

Die Modernisierung eines denkmalgeschützten Zweifamilienhauses vereinte energetische Optimierung, denkmalgerechten Ausbau und funktionale Grundrissanpassungen.

Zeitraum

2020 – 2021 / fertiggestellt

Aufgabe

Das denkmalgeschützte Zweifamilienhaus im Aachener Frankenberger Viertel wurde umfassend modernisiert und dabei sowohl denkmalgerecht als auch energetisch optimiert. Die Erdgeschosswohnung wurde durch eine Anpassung der Grundrisse WG-tauglich gestaltet. Zusätzlich wurde eine neue Terrasse mit Pflasterbelag errichtet. Der Zugang zum Garten erfolgt weiterhin über die bestehende Außentreppe. Im Kellerbereich wurde die Kellerdecke gemäß den Vorgaben der EnEV nachträglich von unten gedämmt, während die Kellerräume unverändert blieben.

Die Obergeschosswohnung wurde erheblich erweitert, indem das Dachgeschoss zu Wohnraum mit Aufenthaltsqualität ausgebaut wurde. Hierfür wurde eine Gaube in Holzständerbauweise integriert und zwei neue Dachflächenfenster eingebaut, um eine ausreichende Belichtung und Fluchtmöglichkeiten sicherzustellen. Der Dachstuhl, dessen Zustand stark sanierungsbedürftig war, wurde erneuert. Dabei blieb die charakteristische Binderkonstruktion sichtbar erhalten, und die neuen Sparren wurden auf Basis der bestehenden Bezugspunkte angepasst. Der Zugang zum Dachgeschoss erfolgt nun über eine neu eingebaute Treppe.

Die bestehende Dachterrasse wurde durch den Rückbau und die Verschiebung der angrenzenden Außenwand des Treppenhauses vergrößert. Ein neuer Bodenaufbau sorgt für eine zusätzliche Dämmung des darunterliegenden Raums. Die rückwärtige Fassade wurde außen gedämmt und mit einem hellen Putz versehen, während die straßenseitige Fassade einen neuen Anstrich erhielt. Sämtliche Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege umgesetzt, wobei technische und gestalterische Details wie Materialien und Farben sorgfältig ausgewählt wurden. Die Modernisierung wurde im Einklang mit den Anforderungen des §34 BauGB sowie der LBO NRW durchgeführt und berücksichtigt die nachbarschaftlichen Belange.

Leistungen: HOAI Leistungsphasen 1 bis 8