Entstaubt und ausgepackt

Detailaufnahme des steinernen Haustürsturz mit der Gravur Anno 1731.
Weiße restaurierte Tür mit Akzenten eines denkmalgeschützten Hauses.
Restaurierte weiße Holztür mit Metallakzenten.
Restaurierter Innenbereich mit geöffneter restaurierter, weißer, hölzernen Haustür. Weiße modernen Wände mit Akzenten aus vergangen Tagen, wie Bruchsteinwände und Holzdetails.
Weißer offener Wohnraum mit weißen Deckelbalken. Freigelegtes restauriertes Fachwerk.
Innenaufnahme vor Umbau. Alter Kamin und Blick schräg nach draußen.
Moderne Treppe in Metall-Holzkombination, passend zu den freigelegten restaurierten Fachwerk am Aufgang der Treppe. Die weißen Wände setzen das freigelegte Holz besonders in Szenen.
Restaurierter Innenbereich in der oberen Etage. Weiße modernen Wände mit Akzenten aus vergangen Tagen, wie restaurierte Bruchsteinwände, Fachwerk und Holzdecken.
Innenaufnahme vor Umbau. Raum mit Laminatboden. Teilweise löst sich die gelbe Tapete.
Weißer heller Dachstuhl mit freigelegten Fachwerkakzenten die den Pfettendachstuhl mit zwei Sprengwerken zweigen.
Alter Dachstuhl von innen fotografiert. Mit Eichenbalken und Fachwerk.
Detailaufnahme des restaurierten Fachwerks. Holzfasern und die Liebe zum Detail werden deutlich.
Detailaufnahme des Bruchsteinernen Kmains im Dachstuhl. Im Hintergrund die modernen weiße Wand mit Fachwerkdetails.
Foto von oben mit einer Drohne aufgenommen. Ales Bruchsteinhaus mit Klinker und sichtbarem Fachwerk.
Projekt Alt Breinig. Schnitt und Umbauanzeigen des Gebäudes.
Lageplan eines Stadtteils von Aachen, Breinig

Typologie

Energetische Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten Wohnhauses

Zeitraum

2022-2024 / fertiggestellt

Aufgabe

Die Gravur 1731 im steinernen Haustürsturz verrät das Baujahr des bruchsteinernen Wohnhauses in Alt Breinig, Stolberg. Einzelne Gebäudeteile sind vermutlich noch deutlich älter. Das Haus ist in Teilbereichen mit einem Kriechkeller unterbaut. Das Erd- und Obergeschoss wurden bis vor Kurzem zu Wohnzwecken genutzt, der Speicher lediglich zu Abstellzwecken. Außenwände und Kamine bestehen aus Bruchsteinmauerwerk, Decken aus Holzbalken. Das Dachtragwerk ist als zimmermannsmäßiger Pfettendachstuhl mit zwei Sprengwerken konstruiert, darauf eine Hohlpfannendeckung. 

In enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde und dem Landschaftsverband wurden sämtliche Decken- und Wandverkleidungen, die bei Umbaumaßnahmen in den 70er Jahren angebracht wurden, entfernt. Die freigelegten Fachwerke, Holzdecken, Bruchsteinmauern sowie die hölzerne Wendeltreppe wurden behutsam saniert und bedarfsgerecht ertüchtigt. 

Durch Aktivierung des ehemaligen Speichers zum Wohnraum entsteht ein familiengerechter Grundriss. Die neue leichte Treppe mit Brücke und Luftraum schafft Weite trotz der sonst gedrückten Raumproportionen und setzt die Überreste des zentralen Bruchsteinkamines, der einst das Herzstück des Gebäudes war, in Szene. 

Leistungen: HOAI Leistungsphasen 1 bis 8 

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