Gründungsarbeiten im innerstädtischen Bestand

Gründungsarbeiten im innerstädtischen Bestand: Die Herausforderung beengter Baufelder

Der geplante Anbau unseres aktuellen Projekts in Bonn erfordert die Errichtung tragfähiger Fundamente in einem dicht bebauten Hinterhof. Die Platzverhältnisse vor Ort und der Baugrund aus statischer und archäologischer Sicht liessen konventionelle Bauweisen nicht zu. Zudem zwingt die direkte Nähe zur teils historischen und denkmalgeschützten Nachbarbebauung zu setzungs- und erschütterungsarmen Bauverfahren.

Die technische Antwort auf diese baulogistischen und statischen Parameter war eine Mikropfahlgründung.

Die Vorteile dieses Verfahrens für die Nachverdichtung:

  • Erschütterungsarmer Lastabtrag: Die Pfähle werden vibrationsarm in den Boden gebohrt. Setzungen oder Risse in den direkt angrenzenden Altbaufassaden werden dadurch konsequent vermieden.
  • Minimaler Platzbedarf: Mikropfähle bieten eine hohe statische Leistungsfähigkeit bei geringem Bohrdurchmesser. Die eingesetzten Spezialbohrgeräte können auch bei sehr schmalen Zufahrten und eingeschränkten Rangiermöglichkeiten operieren.
  • Logistische Taktung: Die Einbringung im laufenden Innenstadtverkehr erfordert eine exakte Koordination von Baustelleneinrichtung, Materialanlieferung und Wasserversorgung auf kleinstem Raum.

Die Gründungsphase ist nun abgeschlossen. Die Lastabtragung in den Baugrund ist gesichert, sodass der Rohbau für den Anbau planmäßig beginnen kann.

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